YouTube und was sich mit Artikel 13 ändern würde

YouTube und was sich mit Artikel 13 ändern würde

18. Februar 2019 0 Von TwiYouHelden

Der sogenannte Artikel 13 beschäftigt derzeit kaum wie ein anderer Gesetzesentwurf junge Menschen in der ganzen Europäischen Union. Viele bezeichnen ihn als das Ende des Internets, bzw. mit dem Aussterben der Plattform YouTube. Jedoch weiß nicht jeder, was genau Artikel 13 Beinhaltet. Deshalb möchte ich dir dies einmal in diesem Blogbeitrag näher bringen. Genauer gesagt geht es um YouTube und was sich mit Artikel 13 ändern würde.

Zunächst einmal, was ist überhaupt dieser Artikel 13? Ist er ein Eigenes Gesetz? Die Antwort darauf ist nein, Artikel 13 ist Teil einer Urheberrechtgesetzgebung der Europäischen Union für einen umfassenderen Schutz der Kreativität. Sie im Grunde Urheberrechtsinhabern effektive Möglichkeiten bieten, ihre Onlineinhalte zu schützen. Meiner Meinung von der Grundidee keine schlechte Sache. Denn wer eigene Inhalte Kreiert sollte gegen Missbrauch geschützt werden. Das Problem besteht jedoch darin, dass die aktuelle Ausarbeitung des Artikels durch das Europäischen Parlaments erhebliche unbeabsichtigte Folgen für jedermann haben wird.

In der aktuell ausgearbeiteten Version würde Artikel 13 das bestehende System der Meldung und Deaktivierung abschaffen, mit dem Rechteinhaber und Plattformen derzeit geschützt werden. Das würde dazu führen, dass Plattformen wie YouTube, Facebook, Instagram, Soundcloud, Dailymotion, Reddit oder Snapchat ab dem Moment des Hochladens einer Datei wie zum Beispiel Videos, Bilder oder Musik und Sounds, für jede Urheberrechtsverletzung von Nutzern, YouTubern und Künstlern haftbar gemacht werden können.

Wenn du Bildmaterial von einem Videogame verwendest das dir Urheberrechtlich nicht gehört in einem deine Videos verwendest und auf YouTube hochlädst, dann kann die Plattform rechtlich belangt werden. Womit wir zu Upload-Filtern kommen. Denn diese sind im Grunde die einzige effektive  umsetzbare Form, um bei der aktuell ausgearbeiteten Version würde Artikel 13, für zum Beispiel YouTube, Facebook, Instagram, Soundcloud, Dailymotion, Reddit oder Snapchat sich effektiv gegen Urheberrechtsverletzung zu schützen.

Mit anderen Worten, YouTube und andere Plattformen währen gezwungen, deine vorhandenen Videos zu sperren und dir das Hochladen neuer Videos zu verweigern, wenn du nicht nachweisen kannst, dass du die Rechte an allen Inhalten deiner Videos (inkl. Bild und Ton) besitzt. Wenn wir einmal ehrlich sind, würde das vermutlich so gut wie jedes Video auf YouTube betreffen.

Doch noch ist es nicht zu spät das Dilemma abzuwenden! Mache auf das Problem aufmerksam, unterstütze die Petition von savetheinternet, schließe dich den Demos in ganz Deutschland an oder schreibe deinen Europa-Abgeordneten an um Artikel 13 noch zu verhindern.

Du suchst nach weiteren spannenden Artikeln zu YouTube? Diese findest du hier: Die besten Tipps, Tricks und Guides für YouTube

Hat dir der Artikel gefallen? Dann würde ich mich freuen wenn du ihn in den Sozialen Medien teilen würdest. Damit hilfst du sowohl mir, damit ich diesen Blog weiter betreiben kann, als auch Anderen die auf der Suche nach hilfreichen Artikeln zu YouTube und Twitch sind.